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Domain und Webspace - was ist das eigentlich genau? |
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Die Domain bezeichnet den Namen, unter dem Ihre Internetangebote gefunden werden. Dieser Name in
Verbinung mit der meist landesspezifischen Domainendung (wie beispielsweise .de, .at. .ch) oder den internationalen organisationsspezifischen Endungen
(wie beispielsweise .com, .org, .net) ist weltweit eindeutig.
Webspace bezeichnet dagegen lediglich einen Speicherort für Ihre Dateien, der rund um die Uhr über
das Internet zugänglich ist und auf den ein Benutzer automatisch verwiesen wird, wenn er Ihren Domainnamen in die Adresszeile des
Browsers eingibt.
Auch wenn beides üblicherweise gemeinsam von einem Provider angeboten wird, so gehört nach der Registrierung der Domainnamen
Ihnen. Der zugehörige Webspace ist lediglich gemietet.
Für Sie heisst das, Sie können den Webspace jederzeit bei einem anderen Provider anmieten und Ihren Domainnamen mit diesem neuen
Webspace verbinden (konnektieren) lassen. Dabei sind lediglich die üblichen Kündigungsfristen für Webspace zu beachten (in der
Regel maximal 3 Monate).
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Und was hat die IP-Adresse damit zu tun? |
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Rechner in Netzwerken (und das Internet ist auch nur ein Netzwerk, wenn auch ein beeindruckend großes) benötigen zur Kommunikation untereinander
eindeutige Adressen. Jedes Gerät (egal ob PC, Server oder Mikrowelle), das mit dem Internet verbunden ist, hat daher zumindest für die Zeit der Verbindung eine zu diesem Zeitpunkt
eindeutige IP-Adresse in Form einer Zahlenkolonne.
Wenn Sie also eine Webseite einrichten und dazu einen Webspace mieten, so wird dieser Server von anderen Rechnern über die IP-Adresse gefunden. Da die wenigsten Benutzer bereit
sind, sich solche Zahlenwuste zu merken, wurde das Konzept des Domainnamens eingeführt. Der Domainname wird durch DNS (Domain Name Server) aufgelöst und der IP-Adresse des Rechners,
auf dem Ihr Webspace gehostet wird zugeordnet (konnektiert, vgl. oben). Der Name ist also lediglich ein Hilfsmittel für den menschlichen Endnutzer, die maschinelle Kommunikation erfolgt über die IP-Adresse.
Alternativ zum Domainnamen, können Sie daher auch direkt die IP-Adresse des Zielrechners in Ihren Browser eingeben. Im Fall unserer Website wäre das:
http://62.112.130.65
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Praktisches |
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Um herauszufinden, welche Domainnamen noch verfügbar sind bzw. wer der Inhaber eines bestimmten Domainnamens ist, können Sie neben einer Vielzahl privater Anbieter auch die Datenbank der zuständigen
Domainverwaltung abfragen. Für .de Domains ist das die "Domain Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft eG" kurz Denic. Dort finden Sie auch Informationen
zu anderen Länderdomains und den neuen Domainnamen .info, .biz etc.
Für Informationen zu organisationsspezifischen Domains gehen Sie am besten zu den Seiten der Internic.
Wenn Sie die Logfiles Ihres Webservers bzw. Webspaces einmal auswerten werden Sie feststellen, dass dieser Ihnen als Referrer lediglich
IP-Adressen anbietet. Um nun herauszufinden, wo dieser Aufruf herkam, können Sie die whois-Datenbank der Ripe(Reseaux IP European) nutzen.
Wenn Sie dabei auf die Einträge großer Netzzugangsanbieter (bspw. Deutsche Telekom) stoßen, war Ihr Seitenbesucher über einen Dienst (Dial-In, DSL) und nicht mit eigener, fester IP-Adresse verbunden.
Torsten Blatt |
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